Mittwoch, 25. Juni 2014

Ertrinken: Zweithäufigste unfallbedingte Todesursache bei Kinder

© 110stefan / pixelio.de
Kaum zu glauben: Ertrinken ist die zweithäufigste unfallbedingte Todesursache bei Kindern von 0-9 Jahren. Wir Eltern könnten laut Schätzung des Bundesamtes für Unfallverhütung (bfu) 90% dieser Unfälle verhindern.

Aufsicht ist das wichtigste
Das wichtigste ist eine permanente Aufsicht. Je jünger das Kind, desto näher musst du sein
  • Kinder bis etwa 3 Jahre müssen in Griffnähe sein.
  • Kinder von 3-9 Jahre müssen in Sichweite sein.
Niedrigwasser ist übrigens genau so gefährlich wie tiefes. Kleine Kinder können sich nicht mehr orientieren, wenn der Kopf unter Wasser ist. Sie wissen ganz einfach nicht, wo oben und unten ist - und tauchen deshalb nicht auf. Für uns unvorstellbar, für Kleinkinder tödlich.

Die permanente Aufsicht ist deshalb auch dann überlebenswichtig, wenn das Kind im Planschbecken sitzt.

Schwimmhilfen begrenzt tauglich
Schwimmhilfen wie aufblasbare "Flügelchen" sind kein Ersatz für die Aufsicht. Sie geben eine gewisse Sicherheit, aber keine absolute. Zudem zeigt ein aktueller Test, dass auch "geprüfte" Schwimmhilfen gravierende Mängel aufweisen können (Link dazu unten).

Absprache nötig
Wenn ihr als Familie ans Wasser fahrt oder im Garten das Planschbecken aufstellt, sprechen sich die Erwachsenen ab, wer die Kinder beobachtet und wer sich dem Buch oder dem Sonnenbad widmen darf. "Ich habe gedacht, dass du schaust" ist in dieser Situation keine gute Ausrede.

Es ist nicht schwierig, Ertrinkungsunfälle bei Kindern zu vermeiden. Aber man muss eine gewisse Disziplin an den Tag legen.

Weiterführende Links:
Die 6 Baderegeln der SLRG [klick]
Die Website der SLRG [klick]
Schwimmhilfen-Test der Sendung Kassensturs (SRF) [klick]
Wasser-Sicherheits-Check für Kinder des bfu [klick]

Dienstag, 10. Juni 2014

Kindheitserinnerungen reloaded

Jacobs Momente: Kindheitserinnerung als Kapsel
Vaternächte können mitunter ziemlich anstrengend sein, und so hat am Folgetag jeder seine eigene Methode, die Lebensgeister zu wecken oder wach zu halten. Nach einer kurzen Nacht ist es bei mir definitiv eine hohe Dosis Kaffee.

Kaffee ist seit meiner Kindheit mit Melitta-Filter und Jacobs-Kaffee verbunden. Jeden Morgen der Duft von frischem Kaffee, jeden Morgen Papa, der murmelte "der erste Schluck ist immer der beste" und regelmässig meine erfolglosen Versuche, auch einen Schluck dieses besonderen Getränks zu ergattern.

Der Filterkaffee wurde inzwischen sowohl zu Hause als auch im Büro längst vom Nespresso-System abgelöst, und das Traumpaar "Jacobs / Melitta" gerieten in Vergessenheit.

Heute nun der Flash Back: Ich halte Kapseln für die Nespresso-Maschine von Jacobs in meinen Händen! Kindheitserinnerungen, seid willkommen!

Bis heute hielt ich mich tagsüber mit der üblichen Büro-Plörre am Leben. Eine Nespresso-Maschine steht zwar bereit, aber die Kapsel-Bestellung über Internet war mir und meinen Mitstreitern zu mühsam. So haben wir einfach immer ein paar Kapseln für Gäste in Reserve, ansonsten muss Pulverkaffee reichen.

Nach einigen unschönen Angriffen auf meine Geschmacksnerven durch billige Nachahmerkapseln aus Discountern war ich gespannt, was die Königin der Kaffeebohne zu bieten hat. Und ich wurde nicht enttäuscht: Kaffee vom feinsten!

Und während ich zusammen mit einer Arbeitskollegin eine weitere Tasse geniesse, diskutieren wir über Produkte und Marken, die wir als Kinder kennengelernt haben und zum Teil noch immer benutzen: Elmex, Meister Propper (putzt so sauber, dass man sich drin spiegeln kann), Persil (da weiss man, was man hat), usw.

Und wir überlegen uns, welche Produkte und Marken unsere Kinder in 30 Jahren noch benutzen werden.

Pro-Tipp unter Männern: Kapseln gratis testen - Infos unter www.jacobsmomente.com